16. April 2018

Seit dem 01. August 2017 gilt die neue Gewerbeabfallverordnung (GewAbfV). Hieraus ergeben sich für Erzeuger und Besitzer von gewerblichen Siedlungsabfällen und bestimmten Bau- und Abbruchsabfällen sowie für Betreiber von Vorbehandlungs- und Aufbereitungsanlagen neue Anforderungen.

Geänderte Vorgaben und Pflichten bestehen im Bereich der Getrennthaltung von Abfällen, der Dokumentation und Nachweisführung zur Erfassung und Entsorgung sowie der Einhaltung von Quoten. Zu beachten sind auch neue Voraussetzungen hinsichtlich der gemischten Erfassung sowie der Behandlung gemischt erfasster gewerblicher Siedlungsabfälle.

Für weitere Informationen und Unterstützung bei der Prüfung, ob sich Konsequenzen aus dem neuen Gesetz für Ihr Unternehmen ergeben, stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Krüger 

Jana Krüger
Dipl.-Ing. (FH) Abfallwirtschaft

Telefon: +49 (0)2162 26638-21
E-Mail:
      

22. März 2018

Mit der Zweiundvierzigsten Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (Verordnung über Verdunstungskühlanlagen, Kühltürme und Nassabscheider - 42. BImSchV) vom 20. August 2017 reagierte der Gesetzgeber auf diverse Zwischenfälle mit Legionellen-Erkrankungen, welche durch Kühlanlagen hervorgerufen wurden.

Ziel der Verordnung ist die Festlegung von Anforderungen an den Aufbau, den Betrieb sowie die Überwachung von Verdunstungskühlanlagen, Kühltürmen und Nassabscheidern.

Neben der Einhaltung des Standes der Technik sind durch den Betreiber regelmäßig

  • Laboruntersuchungen (durch akkreditiertes Prüflabor),
  • betriebsinterne Untersuchungen sowie
  • Sachverständigenprüfungen der Kühlanlage

zu veranlassen.

Darüber hinaus sind auf der Grundlage der 42. BImSchV unterschiedliche behördliche/organisatorische Kriterien zu erfüllen.

Diese sind u. a.

  • Führung eines Betriebstagebuches,
  • Bestellung bzw. Vorhandensein einer hygienisch fachkundigen Person,
  • Anzeigepflicht (bei Inbetriebnahme, Wiederinbetriebnahme, Stilllegung und Betreiberwechsel).

Im Rahmen der konkreten Anwendung der Verordnung ist für bestehende Anlagen die erste Überprüfung bis zu den nachstehenden Daten erforderlich:

Für Anlagen, die in Betrieb gegangen sind vor dem Überprüfung bis zum
19. August 2011 19. August 2019
19. August 2013 19. August 2020
19. August 2015 19. August 2021
19. August 2017 19. August 2022

Darüber hinaus hat der Betreiber seine Bestandsanlage bis spätestens einen Monat nach dem 19. Juli 2018 nach den Vorgaben der 42. BImSchV der zuständigen Behörde anzuzeigen.

Der nachfolgenden Checkliste können zusammenfassend alle Anforderungen, die sich aus der 42. BImSchV ergeben, entnommen werden. Zudem sind die Beteiligten sowie Fristen zur Umsetzung der Anforderungen hinterlegt.

18.03.22_Checkliste_42._BImSchV_Teil_1.jpg 18.03.22_Checkliste_42._BImSchV_Teil_2,jpg

Gerne begleiten wir Sie bei der Umsetzung der 42. BImSchV mit folgendem Leistungsprofil:

  • Tätigkeiten als hygienisch fachkundige Person für Ihr Unternehmen
  • Erstellung und Fortschreibung der Gefährdungsbeurteilung
  • Implementierung der betriebsinternen Untersuchungen
  • Aufbau und Führung des Betriebstagebuchs
  • Anzeige von Neu- und Bestandsanlagen sowie von Änderung/Stilllegung und Betreiberwechsel

Ihr Ansprechpartner

Sebastian van Ool

Sebastian van Ool
M.Eng. (FH) Bauingenieurwesen

Telefon: +49 (0)2162 26638-35
E-Mail:
 

28. Februar 2019

Zur Verstärkung unseres Teams und zur Abrundung unseres Dienstleistungsspektrums suchen wir aktuell einen/eine

Im Menü-Punkt „Karriere“ können Sie sich über die Möglichkeiten zur Bewerbung informieren. Über Ihre Bewerbung freuen wir uns.

01. Oktober 2017

Die Betreuung unserer Kunden in gefahrgutrechtlichen Angelegenheiten und/oder als externer Gefahrgutbeauftragter wurde in unserem Unternehmen bislang von unserem Mitarbeiter und Kollegen Stefan Zenzes übernommen.

Aufgrund personeller Veränderungen und einer damit verbundenen Verlagerung des Arbeitsspektrums wird sich Herr Zenzes künftig verstärkt anderen Aufgaben in unserem Hause widmen und kann die Tätigkeit als Gefahrgutbeauftragter dann nicht mehr wahrnehmen.

Ab dem 01. Oktober 2017 wird unser Mitarbeiter und Kollege Marc Göttges die Tätigkeit als externer Gefahrgutbeauftragter übernehmen und unsere Kunden in gewohnt engagierter Arbeitsweise in gefahrgutrechtlichen Angelegenheiten beraten und betreuen.

Leistungen des Gefahrgutbeauftragten

  • Überwachung der Erfüllung gefahrgutrechtlicher Vorschriften
  • Beratung bei allen Fragen in Zusammenhang mit der Gefahrgutbeförderung
  • Entwicklung von Maßnahmen zur Einhaltung der Vorschrift des Gefahrgutrechtes
  • Erstellung eines Gefahrgutjahresberichtes
  • Mitarbeiterschulungen
  • Vertretung des Unternehmens bei Behörden

Ihr Ansprechpartner

Marc Göttges

Marc Göttges
M.Sc. Entsorgungsingenieurwesen

Telefon: +49 (0)2162 26638-27
E-Mail:
                          

29. September 2017

Die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung ist für Unternehmen gesetzliche Pflicht und ihr kommt nicht zuletzt aus haftungsrechtlichen Gründen eine zentrale Bedeutung im betrieblichen Arbeitsschutz zu.

Mit der Veröffentlichung im Gemeinsamen Ministerialblatt GMBI Nr. 22, am 05. Juli 2017, trat die neue technische Regel für Arbeitsstätten ASR V 3 „Gefährdungsbeurteilung“ in Kraft. Neben konkreten Angaben zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung in den acht Schritten

  • Vorbereitung
  • Ermittlung von Gefährdungen
  • Beurteilung von Gefährdungen
  • Festlegung von Maßnahmen
  • Umsetzung von Maßnahmen
  • Durchführung der Wirksamkeitskontrolle
  • Dokumentation
  • Fortschreibung

werden auch neue Anforderungen z. B. an die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsplätzen oder auch an Heimarbeitsplätze gestellt. Wird die Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Unternehmen gemäß der ASR V 3 umgesetzt, können Sie im Sinne der Vermutungswirkung davon ausgehen, dass Sie die gesetzlichen Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung bzw. des Arbeitsschutzgesetzes erfüllen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Überprüfung der bestehenden Gefährdungsbeurteilung Ihres Unternehmens oder bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Hüsken

Thomas Hüsken
Dipl.-Geograph

Telefon: +49 (0)2162 26638-40
E-Mail: