29. September 2017

Die Durchführung einer Gefährdungsbeurteilung ist für Unternehmen gesetzliche Pflicht und ihr kommt nicht zuletzt aus haftungsrechtlichen Gründen eine zentrale Bedeutung im betrieblichen Arbeitsschutz zu.

Mit der Veröffentlichung im Gemeinsamen Ministerialblatt GMBI Nr. 22, am 05. Juli 2017, trat die neue technische Regel für Arbeitsstätten ASR V 3 „Gefährdungsbeurteilung“ in Kraft. Neben konkreten Angaben zur Durchführung der Gefährdungsbeurteilung in den acht Schritten

  • Vorbereitung
  • Ermittlung von Gefährdungen
  • Beurteilung von Gefährdungen
  • Festlegung von Maßnahmen
  • Umsetzung von Maßnahmen
  • Durchführung der Wirksamkeitskontrolle
  • Dokumentation
  • Fortschreibung

werden auch neue Anforderungen z. B. an die barrierefreie Gestaltung von Arbeitsplätzen oder auch an Heimarbeitsplätze gestellt. Wird die Gefährdungsbeurteilung in Ihrem Unternehmen gemäß der ASR V 3 umgesetzt, können Sie im Sinne der Vermutungswirkung davon ausgehen, dass Sie die gesetzlichen Vorschriften der Arbeitsstättenverordnung bzw. des Arbeitsschutzgesetzes erfüllen.

Gerne unterstützen wir Sie bei der Überprüfung der bestehenden Gefährdungsbeurteilung Ihres Unternehmens oder bei der Erstellung einer Gefährdungsbeurteilung.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Hüsken

Thomas Hüsken
Dipl.-Geograph

Telefon: +49 (0)2162 26638-40
E-Mail: