01. August 2019

Wir begrüßen unseren neuen Auszubildenen und Kollegen Mohammad Adnan Jazzar im Team der U·V·M GmbH und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit.

Herr Jazzar wird im Fachbereich "Bau- und Anlagentechnik" seine Ausbildung absolvieren.

11. Juli 2019

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 07. Juni 2019 der 44. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) über mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen zugestimmt. Mit der neuen Verordnung wird die EU-Richtlinie 2015/2193 für die Begrenzung bestimmter Schadstoffemissionen aus mittelgroßen Feuerungsanlagen in nationales Recht umgesetzt.

Der Anwendungsbereich der 44. BImSchV betrifft Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen mit einer Feuerungswärmeleistung zwischen 1 bis 50 MW und ist sowohl für immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige als auch für nicht genehmigungsbedürftige Anlagen anzuwenden.

Für mittelgroße Feuerungsanlagen, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen ergeben sich zukünftig Änderungen bei den Emissionsgrenzwerten gegenüber der TA Luft bzw. der 1. BImSchV. Weiterhin definiert die Verordnung im Abschnitt 3 verschärfte Anforderungen an die Überwachung. So werden neben der Art der Ermittlung und den zu verwendenden Messeinrichtungen, auch Vorgaben zur Häufigkeit der Messungen (einmalig, wiederkehrend oder kontinuierlich) gemacht.

Zudem bestehen für mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen Dokumentationspflichten, bei denen u. a. die Betriebsstunden, die Art und Menge des verwendeten Brennstoffes und eventuelle Störfälle und Grenzwertüberschreitungen zu dokumentieren sind. Weiterhin besteht eine Aufbewahrungspflicht von Überwachungsergebnissen von mindestens 6 Jahren.

Ebenfalls sind sämtliche Anlagen im Anwendungsbereich der 44. BImSchV vor der Inbetriebnahme in einem öffentlich zugänglichen, behördlichen Anlagenregister zu registrieren. Bestandsanlagen müssen für die Erfassung im Register bis zum 01. Dezember 2023 bei der zuständigen Behörde angezeigt werden.

Nicht genehmigungsbedürftige Anlagen unterliegen zukünftig bei wesentlichen emissionsrelevanten Änderungen sowie bei Stilllegung einer Anzeigepflicht.

Für Bestandsanlagen ergeben sich zur Umsetzung der Vorgaben komplexe Übergangsregelungen. Die neuen Emissionsgrenzwerte gelten ab dem 01. Januar 2025. Für einige Anlagen- und Brennstofftypen gelten längere Übergangsvorschriften.

Gerne begleiten wir Sie bei der Prüfung, ob Ihre Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlage unter den Anwendungsbereich der neuen 44. BImSchV fällt, sowie bei der Umsetzung der Anforderungen der Verordnung.

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Krüger

Jana Krüger
Dipl.-Ing. (FH) Abfallwirtschaft

Telefon: +49 (0)2162 26638-21
E-Mail:

26. März 2019

Die EU-Kommission hat am 10. August 2018 die Schlussfolgerungen zu den besten verfügbaren Techniken (BVT) gemäß der Richtlinie 2010/75/EU für die Abfallbehandlung (Aktenzeichen C (2018) 5070) beschlossen:

Neben einem Positiv- und Negativkatalog, zur Bestimmung, welche Abfallbehandlungsanlagen unter den Anwendungsbereich fallen, enthält die BVT-Schlussfolgerung zahlreiche Begriffsbestimmungen sowie Beschreibungen der besten verfügbaren Techniken. Hierbei ist zu beachten, dass es allgemeine BVT-Schlussfolgerungen gibt, die von allen Abfallbehandlungsanlagen, die dem Anwendungsbereich unterfallen, einzuhalten sind, und besondere anlagenspezifische Anforderungen, die nur für bestimmte Anlagen gelten.

Die BVT betreffen insbesondere Emissionen in die Luft oder in Gewässer, Lärm und Erschütterung sowie die Verbesserung der allgemeinen Umweltleistung innerhalb des Anlagenbetriebs. Hierbei werden je nach Ausgestaltung der Anlage bestimmte Techniken verlangt, mit deren Einsatz bestimmte Grenzwerte definierter Parameter einzuhalten sind. Dies kann sogar zur Konsequenz haben, dass die BVT-Schlussfolgerung im Einzelfall strengere Grenzwerte vorgibt als solche, die sich beispielsweise aus der TA Luft ergeben.

Wir weisen darauf hin, dass die Grenzwerte der BVT-Schlussfolgerung unmittelbar gelten, so dass bei bestehenden Anlagen nach der Industrieemissions-Richtlinie gemäß § 7 Abs. 1a S. 2 BImSchG spätestens bis August 2022 sichergestellt werden muss, dass die Emissionsgrenzwerte eingehalten werden. Bei allen anderen Anlagen nach BImSchG, die nicht der IED-Richtlinie unterfallen, ist nicht ausgeschlossen, dass die BVT als Erkenntnisquelle in Genehmigungsverfahren zur Bestimmung des Standes der Technik berücksichtigt werden und umzusetzen sind (§ 3 Abs. 7 S. 2 BImSchG in Verbindung mit Anlage 1 Nr. 13 BImSchG). Zur Bestimmung der für Sie relevanten besten verfügbaren Techniken und zur Prüfung, ob Ihre Anlage den Anforderungen der BVT-Schlussfolgerungen entspricht, können Sie uns gerne als Ihren kompetenten Partner ansprechen.

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Krüger

Jana Krüger
Dipl.-Ing. (FH) Abfallwirtschaft

Telefon: +49 (0)2162 26638-21
E-Mail:

01. März 2019

Mit dem 05. Dezember 2018 ist die neue Verordnung zum Schutz vor der schädlichen Wirkung ionisierender Strahlung (StrlSchV – Strahlenschutzverordnung) zur weiteren Modernisierung des Strahlenschutzrechts im Bundesgesetzblatt verkündet worden. Mit der Verordnung, die eine Reihe von Einzelverordnungen enthält, wurde das deutsche Strahlenschutzrecht weiterentwickelt. Die „alte“ Strahlenschutzverordnung von 2001 sowie die Röntgenverordnung in der Fassung von April 2003 treten damit außer Kraft.

Für Betreiber von Anlagen, welcher der aktuellen Strahlenschutzverordnung unterliegen, ergeben sich Änderungen unter anderem in Bezug auf die Inhalte der Unterweisungen sowie hinsichtlich der Aufstellung von Plänen für Alarmübungen und Notfälle. Zudem ist unter anderem zu prüfen, ob bestehende Dokumente, wie beispielsweise Anweisungen, Aushänge, Regelungen zum Brand- und Diebstahlschutz etc., den geltenden Anforderungen der neuen Strahlenschutzverordnung entsprechen, oder, ob sie nach neuem Recht überarbeitet werden müssen.

Für weitere Informationen oder zur Unterstützung bei der Prüfung Ihrer bestehenden Dokumentation stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung. Zudem können wir für Sie auch die Erstellung von Anträgen zur Genehmigung von Tätigkeiten nach § 12 des Strahlenschutzgesetzes (StrlSchG) oder die Erstellung der jährlichen Mitteilungen nach § 85 Abs. 1 Ziffer 3 der Strahlenschutzverordnung (StrlSchV) übernehmen.

Ihr Ansprechpartner

Lars Aengenvoort

Lars Aengenvoort
B.Sc. Qualität, Umwelt, Sicherheit und Hygiene

Telefon: +49 (0)2162 26638-48
E-Mail:

05. Juni 2018

Die Vorgaben des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) und der Vorschrift für Sicherheit und Gesundheitsschutz - VSG 1.2 verpflichten den Arbeitgeber, seinen Betrieb durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte in puncto Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz betreuen zu lassen und sich selbst in der betrieblichen Präventionstätigkeit beraten zu lassen.

Die VSG 1.2 gilt für alle in der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) versicherten Unternehmen, die Arbeitnehmer, Auszubildende, Praktikanten, Saisonarbeitskräfte oder mitarbeitende Familienangehörige mit Arbeitsvertrag beschäftigen. Mit den ab Anfang 2018 geltenden Änderungen gleicht die SVLFG die Regeln an die Unfallverhütungsvorschrift der gewerblichen Berufsgenossenschaften an.

Geändert hat sich dabei im Wesentlichen das Verfahren zur Berechnung der Einsatzzeiten der Fachkraft für Arbeitssicherheit und des Betriebsarztes sowie zur Festlegung der Voraussetzungen der Betreuung in Eigenregie.

Um die genaue Anzahl der Beschäftigten festzustellen, wird künftig der Mittelwert der im Unternehmen je Kalenderjahr beschäftigten Personen mit einem Korrekturfaktor multipliziert: für Vollzeitkräfte mit 1,0, für Teilzeitkräfte bis zu 30 Wochenstunden mit 0,75 und für Teilzeitkräfte bis zu 20 Wochenstunden mit 0,5.

Mitarbeitende Familienangehörige mit einem Arbeitsvertrag müssen – anders als bisher – in diese Berechnung mit einfließen.

In der VSG ist außerdem neu geregelt, dass beim Beratungsbedarf durch Fachkräfte für Arbeitssicherheit und Betriebsärzte nun zwischen der Grundbetreuung und der betriebsspezifischen Betreuung unterschieden wird.

In der Grundbetreuung wird der Beratungsbedarf durch Zuordnung des Unternehmens zu einer von drei Betreuungsgruppen entsprechend dem Risiko von Arbeitsunfällen und Gesundheitsschädigungen und in Abhängigkeit von der Zahl der Beschäftigten ermittelt.

Für weitere Informationen und Unterstützung bei der Umsetzung der neuen VSG 1.2 stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartner

René Heinrich

René Heinrich
Dipl.-Meliorationsingenieur
Fachkraft für Arbeitssicherheit
Managementbeauftragter
Interner Auditor

Telefon: +49 (0)2162 26638-45
E-Mail:
Thomas Hüsken

Thomas Hüsken
Dipl.-Geograph

Telefon: +49 (0)2162 26638-40
E-Mail: