24. Januar 2020

Der Hochwasserpass - Risiken senken, bevor die Gefahr steigt.

Nach erfolgreicher Teilnahme am DWA-Kurs "Geprüfter Sachkundiger Hochwasserpass", der in Kooperation mit dem HKC - HochwasserKompetenzCentrum e. V. durchgeführt wurde, können wir Ihnen nun durch unser Büro auch die Ausstellung eines Hochwasserpasses anbieten.

Der Hochwasserpass dient dazu, Risiken durch

  • Hochwasser,
  • Starkregen,
  • Kanalrückstau und
  • Grundwasser

zu erkennen und Schäden vorzubeugen.

Mit dem Hochwasserpass erhalten Sie eine fundierte Risikoeinschätzung für Ihre Immobilien (Gewerbe oder Privat) und zudem Vorschläge, wie durch Vorsorgemaßnahmen eine Hochwassergefährdung reduziert werden kann.

Außerdem dient der Hochwasserpass als Nachweis, in welchem Maße die Immobilie hochwassergefährdet, -gesichert oder -angepasst ist. Auch hilft der Hochwasserpass beim Verkauf und der Vermietung der Immobilie, da die Risiken für Hochwasser, Rückstau und Starkregen bewertet ausgewiesen sind. Der Hochwasserpass ist ein innovatives und nützliches Dokument zur Standortanalyse und Bewertung von bestehenden oder geplanten Privat- und Gewerbeimmobilien, insbesondere in hochwassergefährdeten Gebieten.

Für weitere Informationen stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihre Ansprechpartnerin

Martina Boers

Martina Boers
Bautechnikerin, Fachrichtung Tiefbau

Telefon: +49 (0)2162 26638-32
E-Mail:

16. Januar 2020

Die U·V·M GmbH verfügt über die erforderliche „Fachkunde zur Entnahme von Abwasserproben" im Rahmen der Selbstüberwachung.

Als Betreiber von Abwasseranlagen und Einleiter von Abwasser sind Sie gesetzlich verpflichtet, regelmäßig Ihr Abwasser zu kontrollieren und zu untersuchen. Die Häufigkeit und der Parameterumfang der Selbstüberwachung nach § 59 Landeswassergesetz (LWG) von Abwassereinleitungen wird dabei vielfach in Genehmigungs- oder Erlaubnisbescheiden festgelegt.

Wir beraten Sie bei der Festlegung der Beprobungsintervalle, führen für Sie die qualifizierte Probenahme durch und koordinieren die Abwasseranalytik durch ein akkreditiertes Labor. Eine ordnungsgemäße und repräsentative Probenahme ist dabei der wichtigste Schritt für ein gutes analytisches Ergebnis. Die Auswertung der Ergebnisse durch unsere fachkundigen und erfahrenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die Terminverfolgung für die Folgebeprobungen gehören selbstverständlich zu Ihrem Rundum-Sorglos-Paket mit dazu.

Bitte sprechen Sie uns an.

Für nähere Informationen zu unseren Leistungen im Rahmen der fachkundigen Probenahme von Abwasser bei der Selbstüberwachung bzw. für die Erstellung eines auf Ihr Unternehmen zugeschnittenen Angebotes stehen Ihnen Martina Boers (Tel.: +49 (0)2162 26638-32, E-Mail: ) und Christopher Schoenen (Tel.: +49 (0)2162 26638-61, E-Mail: ) gerne zur Verfügung.

13. Januar 2020

PRTR-Bericht (Schadstofffreisetzungs- und Verbringungsregister) für das Jahr 2019:

Gemäß Verordnung (EG) Nr. 166/2006 des europäischen Parlaments und des Rates vom 18. Januar 2006 besteht für Betreiber der in Anhang I der Verordnung genannten Betriebe die Pflicht zur jährlichen Erstellung eines Berichtes (bis 31. Mai des Folgejahres).

Berichtspflichtig sind

  • Freisetzungen in die Luft, das Wasser oder den Boden,
  • die Verbringung von im Abwasser enthaltenen Schadstoffen außerhalb des Betriebsstandortes sowie
  • die Verbringung von gefährlichen und nicht gefährlichen Abfällen.

Die ermittelten Daten werden mit dem System BUBE-Online (Betriebliche UmweltdatenBerichtErstattung) elektronisch übermittelt und fließen in ein nationales und EU-weites Register ein, womit sie der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden.

Gerne stehen wir Ihnen für die Erstellung des PRTR-Berichtes zur Verfügung.

Für nähere Informationen zu unseren Leistungen im Rahmen der Erstellung des PRTR-Berichtes bzw. für die Erstellung eines auf Ihr Unternehmen zugeschnittenes Angebot stehen Ihnen Beate Rönnebeck (Tel.: +49 (0)2162 26638-31, E-Mail: ) und Helmut van Ool
(Tel.: +49 (0)2162 26638-10, E-Mail: ) gerne zur Verfügung.

26. August 2019

Nach Aufhebung der Richtlinie über persönliche Schutzausrüstung (PSA) 89/686/EWG wurde mit Datum vom 21. April 2018 die neue PSA-Verordnung (EU) 2016/425 veröffentlicht, welche nach einer Übergangsfrist bis zum 21. April 2019 verpflichtend sowohl von den Herstellern als auch den PSA-Nutzern anzuwenden ist.

PSA (Persönliche Schutzausrüstung) wird je nach Höhe des Risikos in drei Kategorien eingeteilt:

  • PSA Kategorie I (geringfügige Risiken): schützt u. a. gegen oberflächliche mechanische Verletzungen oder Kontakt mit heißen Oberflächen; zum Beispiel Garten- und Haushaltshandschuhe, Schutzhandschuhe
  • PSA Kategorie II: umfasst Produkte, die weder in Kategorie I noch in Kategorie III eingeordnet werden können; zum Beispiel Standardschutz gegen mechanische Risiken: Arbeitsschutzhelme, Sicherheitsschuhe
  • PSA Kategorie III: schützt gegen Risiken, die zu sehr schwerwiegenden Folgen wie Tod oder irreversiblen Gesundheitsschäden führen können; zum Beispiel Chemikalienschutzhandschuhe, Atemschutzgeräte mit Filter, Höhensicherungsgeräte, Gehörschutz

Die wichtigsten Neuerungen aus Sicht des Arbeitsschutzes und für den Nutzer im Überblick:

  • Die Einstufung nachfolgender PSA ändert sich. Produkte wie zum Beispiel Gehörschutz, Rettungswesten, Absturzsicherung oder PSA zum Schutz gegen Kettensägenschnitte wurden hinsichtlich ihres Schutzniveaus aufgewertet und fallen jetzt unter die Kategorie III, welche den Schutz vor tödlichen Gefahren und irreversiblen Gesundheitsschäden bezeichnet.
  • Die Risikokategorie III ist um die fünf Risiken Ertrinken, Schnittverletzungen durch handgeführte Kettensägen, Hochdruckstrahl, Verletzungen durch Projektile oder Messerstiche und schädlichen Lärm erweitert worden. Das bedeutet auch, dass diese Schutzmittel ein strengeres Konformitätsbewertungsverfahren durchlaufen müssen.
  • Durch die Veränderung der Kategorie III ergibt sich neuerdings die Pflicht zu einer praktischen Unterweisung der Beschäftigten (DGUV Vorschrift 1) für diese Schutzmittel. Wie bislang auch, sind diese Unterweisungen zu dokumentieren.
  • Von Seiten des Herstellers sind für die Schutzmittel Angaben zur Lagerung der Materialien mitzuliefern.
  • Ein Inverkehrbringen bereits produzierter Schutzmittel ist bis zum 20. April 2023 möglich.

Für weitere Informationen und zur Unterstützung bei der Durchführung von Unterweisungen sowie der Dokumentation gemäß der neuen PSA-Verordnung der EU stehen wir Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

Ihr Ansprechpartner

Thomas Hüsken

Thomas Hüsken
Dipl.-Geograph

Telefon: +49 (0)2162 26638-40
E-Mail:

11. Juli 2019

Der Bundesrat hat in seiner Sitzung am 07. Juni 2019 der 44. Verordnung zur Durchführung des Bundes-Immissionsschutzgesetzes (BImSchV) über mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen zugestimmt. Mit der neuen Verordnung wird die EU-Richtlinie 2015/2193 für die Begrenzung bestimmter Schadstoffemissionen aus mittelgroßen Feuerungsanlagen in nationales Recht umgesetzt.

Der Anwendungsbereich der 44. BImSchV betrifft Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen mit einer Feuerungswärmeleistung zwischen 1 bis 50 MW und ist sowohl für immissionsschutzrechtlich genehmigungsbedürftige als auch für nicht genehmigungsbedürftige Anlagen anzuwenden.

Für mittelgroße Feuerungsanlagen, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen ergeben sich zukünftig Änderungen bei den Emissionsgrenzwerten gegenüber der TA Luft bzw. der 1. BImSchV. Weiterhin definiert die Verordnung im Abschnitt 3 verschärfte Anforderungen an die Überwachung. So werden neben der Art der Ermittlung und den zu verwendenden Messeinrichtungen, auch Vorgaben zur Häufigkeit der Messungen (einmalig, wiederkehrend oder kontinuierlich) gemacht.

Zudem bestehen für mittelgroße Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlagen Dokumentationspflichten, bei denen u. a. die Betriebsstunden, die Art und Menge des verwendeten Brennstoffes und eventuelle Störfälle und Grenzwertüberschreitungen zu dokumentieren sind. Weiterhin besteht eine Aufbewahrungspflicht von Überwachungsergebnissen von mindestens 6 Jahren.

Ebenfalls sind sämtliche Anlagen im Anwendungsbereich der 44. BImSchV vor der Inbetriebnahme in einem öffentlich zugänglichen, behördlichen Anlagenregister zu registrieren. Bestandsanlagen müssen für die Erfassung im Register bis zum 01. Dezember 2023 bei der zuständigen Behörde angezeigt werden.

Nicht genehmigungsbedürftige Anlagen unterliegen zukünftig bei wesentlichen emissionsrelevanten Änderungen sowie bei Stilllegung einer Anzeigepflicht.

Für Bestandsanlagen ergeben sich zur Umsetzung der Vorgaben komplexe Übergangsregelungen. Die neuen Emissionsgrenzwerte gelten ab dem 01. Januar 2025. Für einige Anlagen- und Brennstofftypen gelten längere Übergangsvorschriften.

Gerne begleiten wir Sie bei der Prüfung, ob Ihre Feuerungs-, Gasturbinen- und Verbrennungsmotoranlage unter den Anwendungsbereich der neuen 44. BImSchV fällt, sowie bei der Umsetzung der Anforderungen der Verordnung.

Ihre Ansprechpartnerin

Jana Krüger

Jana Krüger
Dipl.-Ing. (FH) Abfallwirtschaft

Telefon: +49 (0)2162 26638-21
E-Mail: